Liebe Gemeinde,

sehr geehrte Damen und Herren!

Ein Virus, das sich über fast die ganze Welt ausbreitet, verändert unser Leben, unsere Arbeit, unseren Alltag.

Es gibt für uns alle nun ein zentrales Gebot: Wir müssen alles tun, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Warum sollte uns in Gimmeldingen und Königsbach nicht gelingen, was man in Hong Kong hinbekommt!

Für manche ist es im Homeoffice ruhiger. Für alle im Gesundheitswesen und in der Pflege hat sich die ohnehin hohe Arbeitsbelastung noch erhöht. In vielen Bereichen wie z. B. in Verwaltungen und bei Dienstleistern  wird mit Hochdruck gearbeitet, um die Folgen der Krise zu bewältigen. Aber wir erleben auch, wie sich Nachbarschaftshilfe entwickelt und welche Bemühungen es von Seiten der Politik und in der Zivilgesellschaft gibt, denen zu helfen, die in eine wirtschaftliche Not geraten sind.

Die Krankheit und die Angst vor Ansteckung führt zu Abschottung. Wir haben gerade in diesen Zeiten ein höheres Bedürfnis nach Nähe. Damit müssen wir zurechtkommen.

Durch die Pandemie wird es am Sonntag keine Gottesdienste geben. Das ist ein Einschnitt. Diese Stunde am Sonntagvormittag wäre in diesen Tagen besonders wichtig.

Die protestantische Laurentiuskirche bleibt offen. Jeden Tag in der Woche. Sie ist für alle weiterhin ein Ort, an dem sie zur Ruhe finden und beten können. Ich lege immer wieder etwas zum Lesen und zum Mitnehmen (bitte nicht zurücklegen, sondern wirklich mitnehmen!) aus.

Es gibt heute ein ökumenisches Gebet, das Sie im Internet verfolgen können. Kirchenpräsident Schad und Bischof Wiesemann feiern einen Gottesdienst, den Sie ab 18.00 Uhr streamen können, wenn Sie diese Adresse anklicken:

https://www.evkirchepfalz.de/live-stream/

Die Homepage der Landeskirche bietet darüber hinaus Anregungen und Hilfe.

In den Buchhandlungen, die nun auch nicht mehr öffnen, wurde in den letzten Tagen registriert, dass sich Kunden „dicke“ Bücher gekauft haben, die sie immer schon mal lesen wollten, wie z.B. Anna Karenina. Vielleicht greifen Sie zu einem dicken Buch, das Sie ohnehin zu Hause stehen haben. Warum nicht diese Zeit zur Bibellektüre nutzen? Wenn Sie Interesse an einem online Bibelkurs haben, sagen Sie es mir!

Genauso ist unser Gesangbuch weit mehr als eine Liedersammlung. Es ist ein Glaubensbuch. Schlagen Sie doch einmal den Anhang auf!

Eine evangelische Gemeinde wird auch in diesen Tagen an andere denken:

Wie können wir helfen?

Auf facebook können Sie Ihre Hilfe unter #Einkaufshelden anbieten.

Hier geht es zu dem Formular, auf dem man sich eintragen kann, wenn man helfen will und kann (Einkauf, Gang zur Apotheke oder mit dem Hund…)

https://forms.gle/Ey9YVKEEqyhcZmpW7

Hier in Gimmeldingen hat die Sportgaststätte im Tal schnell reagiert und bietet ein Essen zum Abholen oder bringt es sogar zu Ihnen nach Hause. Das hilft den Pächtern und dem TV, aber auch denen, die nicht in der Lage sind, für sich selbst zu sorgen.

Sie können Kurt Wille und Txepi Ruiz unter 06321-68921 erreichen.

Wir sollten über die Corona-Krise nicht die anderen Krisen vergessen. Vergessen wir die Flüchtlinge nicht! Nicht nur der Syrienkrieg geht immer noch weiter, kostet Menschenleben und treibt Menschen in die Flucht.

Unsere Gemeinde steht auch trotz des ausgefallen Mandelblütenfestes zu seinen Partnerprojekten in Bolivien und hier in Neustadt (Lichtblick und Frauenhaus).

Wenn Sie durch eine Spende den Überweisungsbetrag, den wir aus den Rücklagen bestreiten, noch erhöhen möchten, dann ist das sehr willkommen.

Prot. Verwaltungsamt Neustadt
Kirchengem. Gimmeldingen/Königsb.
Sparkasse Rhein-Haardt
IBAN DE08 54651240 1000 4249 01

Ich bitte Sie, über das Telefon Kontakt zu halten! Ein Anruf zeigt Verbundenheit und ein herzliches Wort kann wie eine Umarmung sein.

Wenn bei Ihnen in der Nachbarschaft eine Krankenschwester oder ein Pfleger wohnt, dann stellen Sie doch mal eine kleine Aufmerksamkeit vor der Haustür ab. Ein anerkennendes Wort für die Menschen, die hier alles am Laufen halten, ist für alle schön.

In unsere Gebete sollten wir die Menschen im GDA-Wohnstift, den Seniorenheimen und im Hetzelstift einschließen und alle, die sich in der Sorge für das Wohl der andern zur Zeit überfordern.

Verlieren wir den Humor nicht! Tun Sie sich Gutes!

Gottes Segen für Sie alle!

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Klein

Heute läuten die Glocken

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