Der Gimmeldinger Laurentius
Seit Dezember 2007 steht vor dem Südeingang der Laurentius-Kirche eine außergewöhnliche Bildplastik – geschaffen vom bolivianischen Künstler Fernando Crespo.
Ein Heiliger kehrt nach Gimmeldingen zurück
Vor dem Südeingang der Gimmeldinger Kirche steht seit Dezember 2007 eine außergewöhnliche Figurengruppe. Sie stellt den Gimmeldinger Laurentius dar – und knüpft damit bewusst an die mittelalterliche Kirchenweihe an. Die Kirchengemeinde erteilte dem bolivianischen Künstler Fernando Crespo den Auftrag, eine Bildplastik zu schaffen, die uns diesen Heiligen vergegenwärtigen soll.
Laurentius und Gimmeldingen
Laurentius ist mit unserem Ort fest verbunden. Nicht nur die Kirche wurde ihm geweiht – auch das älteste erhaltene Ortswappen von 1568 zeigt neben dem Pfälzer Löwen den Rost, auf dem Laurentius durch Feuer gefoltert und getötet wurde. Der Heilige ist damit seit Jahrhunderten Teil der Gimmeldinger Identität.
Mit der Aufstellung der Figurengruppe im Jahr 2007 wollte die Kirchengemeinde diese tief verwurzelte Verbindung für die Gegenwart sichtbar und erfahrbar machen. Märtyrer wie Laurentius verbinden darüber hinaus die getrennten Konfessionen – sie sind Teil eines gemeinsamen christlichen Erbes.

Ökumenische Bedeutung
Märtyrer wie Laurentius verbinden die getrennten Konfessionen auf dem Weg zur Einheit schon heute. Die Figurengruppe steht mitten im Ort – als modernes Kunstwerk, das Geschichte und Gegenwart verbindet und allen Menschen zugänglich ist, die den Kirchplatz betreten.
