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Unsere Gemeinde

Gemeindehaus Gimmeldingen

Treffpunkt der Gemeinde

Das Gemeindehaus ist das Herzstück des kirchlichen Lebens in Gimmeldingen – ein Ort der Begegnung, des Lernens und der Gemeinschaft mit einer langen Geschichte.

Geschichte & Gegenwart

Vom Pfarrgehöft zum Gemeindehaus

Das heutige Gemeindehaus blickt auf eine reiche Vergangenheit zurück. Historische Fotografien und Zeichnungen aus dem frühen 20. Jahrhundert und aus dem Jahr 1953 dokumentieren, wie das Gebäude einst als Pfarrscheune genutzt wurde – mit Scheunentor, Kellerzugängen und einem großen Saal im Erdgeschoss. Heute ist es der zentrale Treffpunkt der Gemeinde.

Aktuell: Renovierung läuft

Wer zurzeit einen Blick ins Gimmeldinger Gemeindehaus wirft, muss sich erst einmal einen Weg durch den Pfarrhof bahnen – vorbei an den Lastwagen und den Arbeitern der verschiedenen Gewerke. Die neuen Fenster sind schon eingebaut. Aber bevor die Toiletten und der große Saal erneuert werden können, muss erst einmal rückgebaut werden. Viel Schutt musste abtransportiert werden, die Fliesen und Kacheln wurden entfernt, auch der Kachelofen steht nicht mehr. Und im Keller wurden zwei Wände eingerissen – eine sehr staubige Angelegenheit!

Aber auch der konstruktive Teil kommt gut voran. Unser Architekt Jürgen Trapp hat die Sache gut im Griff. Im August soll alles fertig sein – dann feiern wir gebührend den Abschluss dieses Projekts, das wir zunächst gegen Widerstände auf den Weg bringen mussten, weil in übergeordneten Strukturen die Meinung herrschte, darin ließen sich besser Ferienwohnungen einrichten.

Wer sich hier auskennt, weiß ja, dass in diesem Gemeindehaus gelebt wird – dass hier Musik gemacht und beraten und gelernt, sich ausgetauscht und gefeiert wird. Ohne dieses Gemeindehaus ist hier Gemeinde nicht vorstellbar. So wie wir Gemeinde bislang gelebt haben, als „Gemeinde für andere", wie es Bonhoeffer benannt hat – wie vor allem beim Mandelblütenfest, wo wir den gesamten Erlös seit Jahren spenden und wodurch sich in Bolivien die Lebensqualität vieler Menschen zum Besseren verändert hat.

Die ersten Spenden sind eingegangen. Bei einer Gesamtsumme von gut 200.000 Euro ein ermutigender Anfang. Wenn Ihnen das bald frisch renovierte Gemeindehaus etwas wert ist, können Sie das gerne durch Ihre Spende zeigen. Damit können wir zeigen, dass es genug Leute gibt, die sich auch in dieser Form zur Gemeinde bekennen. Danke für die ersten eingegangenen Spenden!

Historische Fotografien

Südfassade Gemeindehaus um 1900
um 1900
Westlicher Bereich der Südfassade
Eine Fotografie aus dieser Zeit zeigt die verputzte Südfassade mit einem Zugang mit Oberlicht am westlichen Ende, eingefasst von einem einfachen Gewände.
Südfassade Gemeindehaus 1953
1953
Östlicher Bereich der Südfassade
Das damals als Pfarrscheune genutzte Gebäude zeigt mittig ein großes Scheunentor sowie einen Zugang mit Segmentbogen im östlichen Fassadenbereich.

Historische Zeichnungen und Grundrisse

Zeichnung Südfassade 1953
Südfassade (Zeichnung 1953)
Die Zeichnung zeigt fünf Fensteröffnungen sowie ein Garagentor am östlichen Ende der Südfassade.
Grundriss Kellergeschoss
Grundriss Kellergeschoss
Westlich ein quadratischer Kellerraum mit Außenzugang, östlich ein Treppenabgang; dazwischen drei weitere Kellerräume.
Grundriss Erdgeschoss
Grundriss Erdgeschoss
Im westlichen Bereich, hinter den fünf Fenstern der Südfassade, ein großer Saal mit einer quadratischen Stütze in der Mitte.
Vom Pfarrgehöft zur Pfarrscheune, vom Gemeindesaal zum lebendigen Treffpunkt – das Gemeindehaus trägt die Geschichte der Gemeinde in seinen Mauern.